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Fruchtbarkeit
Für Dich, mein Kind, ist mein Körper bereit.
Für Dich, mein Kind, ist meine Seele bereit,
Für Dich, mein Kind, ist mein Herz bereit.
Bei Erde, Feuer, Wind und See in meinen Armen wirst Du liegen!
Alter keltischer Fruchtbarkeitszauber
Wessen wir uns als Kinderwunschfrauen vor allem wieder bewusst werden sollten, ist unsere Weiblichkeit.
In einer Welt, die noch in den letzten Nachwirkungen des Patriarchates schwingt, muss man als Frau oft die weiblichen Attribute hintenanstellen und seine männliche Seite fördern. Das ist oft unumgänglich, hinterlässt aber seine Spuren.
Weiblichkeit und Fruchtbarkeit sind eng miteinander verknüpft.
Wir können selbst aktiv daran arbeiten, unsere weiblichen Züge wieder zu stärken, das Bewusstsein ablegen, dass wir uns für unsere Fraulichkeit schämen müssen, denn was gibt es weiblicheres, als eine Mutter?
Frauen sollen und dürfen weiblich sein, Frauen dürfen WEICH sein.
Es ist keine Schande, wenn wir uns als FRAU und den Mann als Mann fühlen, das ist eine uralte Rollenverteilung, und diese ist wichtig.
Also, seid einfach einmal wieder Vollweib!
Zieht euch ein knallrotes Kleid an, kauft hemmungslos Parfum und Schuhe, weint bei “Titanic”, bis die Nase rot ist, tragt die Haare offen und lang, zeigt euer Dekollete auch auf der Arbeit und seid stolz darauf, ein WEIB zu sein.
Es macht Spaaaaaß! :)
Die Kultur der Kelten - Leben im Zeichen der Fruchtbarkeit
Vor allem in den alten keltischen Traditionen spielt die Fruchtbarkeit eine große Rolle, Sie bestimmte das alltägliche Leben ebenso wie die spirituellen Ansichten dieser Menschen.
Die keltische Kultur, gerne auch Naturreligion oder “Heidentum” genannt, findet heute immer größeren Anklang und immer mehr Anhänger.
Was das Leben im Zeichen der natürlichen Fruchtbarkeit in und ums uns angeht, stellt diese Lebensweise ein beispielloses Vorbild dar, das sich nicht nur eine Kinderwunschfrau, egal welcher Religion sie angehören mag, näher anschauen sollte.
In der Naturreligion verehrt man nicht nur einen Gott, sondern Gott und Göttin - was dem Gesetz des Lebens entspricht - denn in allem findet sich männliches und weibliches. Diese Gegensätze halten die Welt im Gleichgewicht - das wissen auch die chinesischen Mediziner (Yin und Yang).
Die Erdmutter, also die Göttin, wird oft als dreifaltige Göttin gesehen:
Als Jungfrau, Mutter und alte Weise.
Die dreifaltige Göttin - Jungfrau, Mutter und alte Weise
Wir sind in dieser Konstellation die Mütter, selbst wenn wir keine Kinder haben, so sind wir doch Mutter. Diese Lebensphase beginnt, sobald ein Mädchen zur Frau wird, spätestens jedoch mit Beginn der geschlechtlichen Aktivität.
Die Erdmutter sorgt in stetem Wechsel mit dem Dunklen Gott (Licht-Dunkel) für den Jahreszyklus, den man auch gerne “Jahresrad” nennt.
Alle Feste in diesem “Jahresrad” - die meisten davon sind auch in christlicher Kultur bekannt und werden mit ähnlichen oder gleichen Inhalten gefeiert - stehen in enger Verbindung mit der Fruchtbarkeit der Erde und der Natur.
Eines der höchsten Fruchtbarkeitsfeste hierbei ist das
Beltaine-Fest
Dieses wird i.d. Regel in der Nacht zum 1.Mai gefeiert und ist in unserer heutigen Kultur als “Tanz in den Mai” erhalten geblieben. Es ist ein Fest an Vollmond (streng gesehen feiert man es deshalb auch erst am fünften Vollmond des Mondjahres) und der Mond ist weithin dafür bekannt, dass er für die Fruchtbarkeit eine große Bedeutung hat. Nicht umsonst nannte man die Menstruation jahrhundertelang das “Neumondblut”.
Die meisten Frauen bluteten nämlich zu Neumond und ihre fruchtbare Zeit fiel von daher genau auf den Vollmond, denn 1 Mondzyklus ist in etwa so lang wie der Zyklus einer Frau.
In dieser Nacht, der Beltaine-Nacht, feierten die Menschen den kommenden Sommer, den der bedeutete früher die reichsten, wohlhabensten und ungefährlichsten Monate des Jahres, in denen man weder Hunger leiden noch Frieren musste. Die sexuellen Energien waren an diesem freudigen Fest auf dem Höhepunkt und die Paare gingen in die Felder , um sich in Namen der Göttin zu vereinen. Denn nach der religiösen Ansicht zu jener Zeit, vereinte sich die Göttin in dieser Nacht mit dem Gott und empfing ein Kind von ihm.
Viele Kinder wurden in diesen Nächten gezeugt, weil die Fruchtbarkeit niemals im Jahr so stark war wie in dieser Nacht. Diese Riten, auch die der Beltaine-Feuer, sind heute immer noch als “Tanz in den Mai” erhalten geblieben.
Vielleicht mag der ein oder andere von euch ja einfach einmal selbst ausprobieren, ob die fruchtbaren Energien der Beltaine-Nacht noch immer wirken - der nächste 1.Mai kommt bestimmt ;)
Die Farben der Fruchtbarkeit
Die Farben der Fruchtbarkeit sind GRÜN und ROT
Rot ist im körperlichen der Gebärmutter und den Sexualorganen zugeordnet, bedeutet von daher Fruchtbarkeit und Sexualität. In spirituellem Sinne steht die Farbe ROT für die reinigende Flamme und die Flamme des Heiligen Geistes, für Objektivität, den Drang nach spiritueller Wiedergeburt, also für spirituelle Energie und Stärke im allgemeinen.
GRÜN steht in der symbolischen Bedeutung für Fruchtbarkeit, ebenso wie für Natur, Wachstum und Überfluß
Rituale
Von Ritualen kann man halten, was man möchte. Fakt ist, gewisse Rituale braucht der Mensch.
In vielen Glauben gibt es jedoch auch zahlreiche Fruchtbarkeitsrituale.
Für manch eine Frau mit Kinderwunsch sind solche Rituale manchmal wichtig. Und sie wirken meist auch in irgendeiner Weise.
Rituale helfen uns, unsere Wünsche auszuformulieren, ihnen eine “Gestalt”, einen “Rahmen” zu geben. Gerade das ist es, was man in den oft sehr schwierigen Zeiten der Hilf- und Machtlosigkeit braucht. Es bringt uns zurück zu uns selbst.
Eigentlich ist einfach nur wichtig, auszuformulieren, was man wünscht. Ein Ritual ist eine Art und Weise, sich mit dem Kinderwunsch, der Sehnsucht, dem Schmerz und der Traurigkeit auseinander zu setzen und zu verarbeiten.
Hier gilt meiner Meinung nach also einmal mehr das Prinzip: Gut ist, was sich für uns gut anfühlt
Ein solches Ritual kann im Inneren oder auch symbolisch ablaufen. Ich finde es beispielsweise eine nette Idee, unsere Gedanken auf einem Stück Papier auszuformulieren und dieses symbolisch zu verbrennen, mit Erde, Wasser und Salz zu vermischen und somit die vier Elemente ERDE - WASSER - LUFT - FEUER zu vereinen. Oder aber auch einfach nur ein paar Kerzen anzuzünden und vielleicht ein gebet zu sprechen, was sicher für viele religiöse Frauen sehr wichtig sein kann.
Es gibt auch viele Frauen, die in der Kirche der Muttergottesstatue etwas opfern - ein Strauss Blumen oder nur ein entfachtes Licht.
Oder in einem Tanz oder einem Lied dieses Ritual ausdrücken.
Eine Fruchtbarkeitsstatue selbst entwerfen aus Gips oder Ton oder eine kaufen.
Es gibt so viele Möglichkeiten und jeder kann hier seinen eigenen Weg finden, um sein Kind zu "beten".
Um ein Kind zu beten hat noch eine andere Wirkung. Es wurde tatsächlich beobachtet, dass es hilft, wenn eine Gruppe Menschen um bestimmes, hier eben um Kinder betet - nicht einmal nur für sich selbst, sondern für andere. Das muss keine spezielle Frau sein, das können auch ganz allgemein ALLE Frauen dieser Welt sein.
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